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Die Grundpfeiler des neuen Gesundheitszentrum St. Anna stehen

Vertrag zwischen der KH-Gesellschaft und der AWO Hessen Süd über stationäre Altenpflege unterzeichnet

Die Grundpfeiler des neuen Gesundheitszentrums St. Anna stehen: Nachdem der Verwaltungsrat der Krankenhausgesellschaft am Montag seine Zustimmung zu einer langfristigen Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gegeben hatte, wurde der zukunftsträchtige Vertrag heute, 1. November 2007, im St. Anna-Krankenhaus Hadamar unterzeichnet. Damit wurde der elementarste Baustein zur Sicherung einer Nutzung der Gebäude des St. Anna-Hauses zementiert. Krankenhausgesellschaft und AWO setzen dabei auf eine langfristige Zusammenarbeit. Denn der zunächst auf zehn Jahre befristete Vertrag beinhaltet eine Verlängerungsoption auf weitere zehn Jahre. Neben dem Mietvertrag über die Nutzung des ersten Obergeschosses von St. Anna für die stationäre Altenpflege ist darüber hinaus in einem zusätzlichen Kooperationsvertrag schon jetzt die Option auf die Nutzung weiterer Flächen und damit eines sukzessiven Ausbaus der stationären Altenpflege vorgesehen.

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Schriftlich besiegelt: das pflegerische und medizinische Netzwerk zwischen Krankenhausgesellschaft und AWO. Im Bild der Vorsitzende der AWO-Hessen-Süd, Gert Lütgert, bei der Vertragsunterzeichnung; neben ihm Vincenz- Verwaltungsratsvorsitzender Erwin Reuhl und Geschäftsführer Klaus-Werner Szesik.

Schriftlich besiegelt wurde der Vertrag vom Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH, Klaus-Werner Szesik, und dem Vorsitzenden des AWO-Bezirksverbandes Hessen Süd, Gert Lütgert. In Gegenwart des Verwaltungsratsvorsitzenden der KHG St. Vincenz, Erwin Reuhl, seinem Stellvertreter Hans Beresko (auch Bürgermeister von Hadamar) sowie des AWO-Fachbereichsleiters Altenhilfe, Helmut Kaufmann, und des Betriebsleiters des Sozialzentrums der AWO in Hadamar, Dr. Behr, zeigten sich die Unterzeichner erfreut darüber, mit diesem Vertragsabschluß eine insbesondere im Blick auf die demographische Entwicklung zukunftsfähige Entwicklung für das St. Anna Haus auf den Weg bringen zu können. Erwin Reuhl: "Wir freuen uns, innerhalb relativ kurzer Zeit eine sehr differenzierte Vereinbarung und sehr langfristige Nutzung für St. Anna sicherstellen zu können."

Somit wird im ersten Obergeschoß des St. Anna-Krankenhauses ab dem 1. Januar 2008 in Trägerschaft der Arbeiterwohlfahrt ein vollstationärer Altenpflegebereich mit 30 Pflegeplätzen den Betrieb aufnehmen können. Auch die gesamte Küche des St. Anna Hauses wird inklusive aller technischen Einrichtungen für diesen Zweck an die AWO vermietet. Die künftigen Betreiber müssen keinerlei Umbaumaßnahmen in die Wege leiten.

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Freude über ein gelungenes Vertragswerk, mit welchem auch der Geist der Namenspatronin des Hauses weitergeführt wird: die Vertreter der Krankenhausgesellschaft und der Arbeiterwohlfahrt vor dem Bild der Hl. Anna. Im Bild v.l.n.r. Helmut Kaufmann, Fachbereichsleiter Altenhilfe der AWO Hessen-Süd, Dr. Thomas Behr, Betriebsleiter des Sozialzentrums der AWO in Hadamar und künftiger Leiter des Fachpflegezentrums der AWO im St. Anna-Haus, Erwin Reuhl, Verwaltungsratsvorsitzender der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH, Verwaltungsratsmitglied Berthold Weikert, Hans Beresko, Bürgermeister von Hadamar und stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der KHG St. Vincenz, Gert Lütgert, Vorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Hessen-Süd, Thomas Przybilla, Geschäftsführer des AWO-Bezirksverbandes Hessen-Süd und Klaus-Werner Szesik, Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft St. Vincenz mbH.

Darüber hinaus wurden in der Kooperationsvereinbarung noch weitere Maßnahmen konkretisiert, welche die Versorgung der Bewohner des Altenpflegeheimes der AWO noch deutlich verbessern soll. Dies bedeutet beispielsweise, dass den Mieter die vorhandene Infrastruktur des Gesundheitszentrums St. Anna zur Verfügung steht (Arztpraxen, Physiotherapie, etc.). Alles in allem geht es um den Aufbau eines Gesundheits- und Pflegezentrums, in dessen Mittelpunkt die integrierte Versorgung von Menschen mit verschiedenen Krankheitsbildern steht. Die Vertragspartner planen, gemeinsam intensiv an detaillierten Konzepten für den jeweiligen Bedarf und die verschiedenen Patientengruppen zu arbeiten.

Auch eine langfristige Zusammenarbeit im Bereich der sog. Kurzzeitpflege sieht der Vertrag vor. Kurzzeitpflege bedeutet zum einen Entlastung für pflegende Angehörige durch die Aufnahme pflegebedürftiger Menschen für einen kurzfristigen Zeitraum; Kurzzeitpflege ist aber auch eine Übergangslösung für Patienten, die aus dem Krankenhaus entlassen werden müssen, für deren Pflege im häuslichen Bereich aber noch nicht alle Vorraussetzungen geschaffen werden konnten.

Auf lange Sicht denken die Verantwortlichen zudem an eine Art Hausarztmodell, das die medizinische Versorgung der Patienten der stationären Altenpflege noch weiter verbessern soll: Eine am Hadamarer Ärztehaus angesiedelte Praxis soll dann schnell und unbürokratisch die Versorgung im stationären Pflegebereich übernehmen können. Also noch mehr Service für die Insassen der stationären Altenpflege.

Alles in allem eine deutliche Verbesserung der medizinischen und pflegerischen Versorgung für die alten Menschen der Region - dies konstatieren die Vertreter der beiden Parteien übereinstimmend. Die Vertreter der Krankenhausgesellschaft freuten sich zudem über eine gute Ergänzung im Kontext zum ambulanten medizinischen Angebot in dem St. Anna benachbarten Ärztehaus. Erwin Reuhl: "Dieses Haus wird nun auch weiterhin im Sinne seiner Namenspatronin den Menschen dienen." Um diese Arbeit nach dem Willen der Gründerinnen und des Stifters nach wie vor leisten zu können, hätten die Aufgaben und Tätigkeitsfelder an St. Anna von Grund auf neu definiert werden müssen. Dies sei hiermit sehr überzeugend gelungen. "Wir glauben, dass wir hier ein für die Region einmaliges und zukunftsweisendes Projekt auf die Beine stellen können, das die gesundheitliche Versorgung erheblich und sehr positiv beeinflussen wird", zeigten sich Reuhl und Gert Lütgert überzeugt.